Aktuelles Heft

Posch Ferdinand - Holzspalten smart gedacht

Die steirische Firma Posch brachte im Frühjahr einen neuen Holzspalter auf den Markt – ideal für das stehende Spalten von Holzstämmen mit einer Länge von 0,33 – 1,10 Metern. Der Spalter zeichnet sich im Vergleich zur bisherigen HydroCombiSerie durch zahlreiche smarte und innovative Bedienelemente aus. Was er noch kann, erfahren Sie im Artikel „Holzspalten smart gedacht“ von Christoph Huber.

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Festmeter ist nicht gleich Festmeter

Die Vermessung und Sortierung von Rundholz erfolgt zunehmend im Sägewerk, wobei unterschiedliche Messverfahren und fehlende einheitliche Standards oft zu abweichenden Volumenergebnissen und damit zu Unverständnis bei Waldbesitzern führen. Während die RV-WV und die RVR gemeinsame Branchenregeln bieten sollen, sorgt der von der Holzindustrie einseitig eingeführte Industriestandard Werksvermessung 1.0 für Kritik, da er tendenziell geringere Durchmesser und somit geringere Abrechnungsvolumen liefert. Da der Holzverkauf eine zentrale Einnahmequelle darstellt, plant der Bayerische Waldbesitzerverband den Aufbau einer professionellen Qualitätssicherung, um faire und transparente Vermessungs- und Sortierprozesse sicherzustellen.

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Faktencheck Pappel

Pappeln wachsen schnell, sind ökologisch wertvoll und können – bei richtigem Standort und guter Pflege – eine sinnvolle Baumartenwahl sein. Besonders Silber- und Zitterpappeln gelten als zukunftsfähig und eignen sich gut für klimastabile Mischwälder. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen regulärem Waldbau und Kurzumtriebsplantagen, da unterschiedliche Regeln und Nutzungsziele gelten.

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Spätfrostgefahr bei der Fichte im Kontext des Klimawandels

Der Klimawandel erhöht die Spätfrostgefahr für die Fichte, weil sie durch den früheren Austrieb häufiger in Frostnächte gerät. Dadurch steigen Schäden an jungen Trieben, was zu Wachstumsverlusten und höherer Anfälligkeit für Borkenkäfer führt. Füllhölzer wie Birke, Weide oder Pappel können das Risiko deutlich mindern und sollten in Mischbeständen gezielt eingesetzt werden.

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Wissen kann Leben retten – Rettungspunkte!

Rettungstreffpunkte sind klar markierte Anfahrpunkte für Einsatzkräfte und ermöglichen im Wald eine schnelle, koordinierte Hilfe im Notfall. Wer ihre Standorte und Nummern kennt und in die tägliche Arbeit einbindet, erhöht die eigene Sicherheit deutlich und kann im Ernstfall Leben retten.

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Im Winterwald herrscht Hochsaison

Winterliche Holzernte birgt durch Kälte, Schnee, schlechte Sicht und hängendes oder gebrochenes Holz ein erhöhtes Unfallrisiko und erfordert daher sorgfältige Vorbereitung sowie die Sicherstellung der Rettungskette. Entscheidend sind passende Schutzausrüstung, sichere Arbeitsbedingungen und angepasste Technik wie Winterbetrieb an der Motorsäge oder Schneeketten am Schlepper. Wer diese Faktoren beachtet, kann trotz widriger Witterung sicher und effizient im Winterwald arbeiten.

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Durchforstung im Winter

Bodenschonend, effizient und ökologisch sinnvoll

Winterdurchforstung schont durch gefrorene Böden und ruhende Vegetation sowohl den Boden als auch die natürliche Verjüngung und ermöglicht zugleich ergonomisches Arbeiten. Gleichzeitig werden Schädlings- und Pilzrisiken reduziert und das Holz bleibt länger hochwertig und gut vermarktbar. Trotz winterlicher Herausforderungen überwiegen die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile, weshalb der Winter die günstigste Zeit für nachhaltige Durchforstung ist.

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Waldbesitzende fordern Umwelt-Omnibus

Europäische Forstpolitik gefährdet unsere Wälder

Was ist los in Brüssel? Der Unmut bei den Waldbesitzenden ist aktuell mal wieder groß – und das zu Recht! Zwei Gesetze stehen ganz besonders in der Kritik: Zum einen die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) und das Natur-Wiederherstellungsgesetz (Nature Restoration Law).

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Ehrenpräsident Josef Ziegler ausgezeichnet

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer würdigt mit der höchsten Auszeichnung des Ministeriums den Einsatz von Josef Ziegler für die deutsche Forstwirtschaft und den Kleinprivatwald.

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Waldeigentümer formulieren Appell an Forstminister

Forderungspapier an die Ressortchefs von Bund und Ländern übergeben: Gemeinschaftsaufgabe, W-VO und EUDR im Fokus.

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Digitale Lebensretter im Wald

Wie neue Sensortechnik die Forstwirtschaft sicherer machen soll

Neue UWB-Sensortechnik soll Forstarbeiter in Echtzeit vor Personen im Gefahrenbereich warnen und so schwere Unfälle verhindern. Erste Praxistests zeigen hohe Genauigkeit, robuste Funktion auch bei dichter Vegetation und zuverlässige Erkennung im Umkreis von bis zu 50 Metern. Das System befindet sich noch im Prototypstadium, hat aber das Potenzial, die Arbeitssicherheit im Wald deutlich zu erhöhen.

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Nützlinge mit Appetit auf Raupen

Der Große Puppenräuber ist zurück

Der Große Puppenräuber ist nach über 100 Jahren wieder in Südbayern nachgewiesen und frisst pro Saison bis zu 400 Raupen, wodurch er einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Schädlingskontrolle leistet. Waldbesitzende und Naturinteressierte werden zur Meldung von Sichtungen aufgerufen, um Schutzprogramme für diese und andere seltene Arten zu unterstützen.

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Erfolgreiche Wertholzvermarktung in der Praxis

Vom Stamm zur Submission

Wertholz entsteht durch sorgfältige Auswahl im Bestand, bei der Merkmale wie Geradschaftigkeit, Astfreiheit und Wuchsqualität entscheidend sind, und wird erst kurz vor der Submission geerntet und aufbereitet, um die Qualität zu sichern. Die Anmeldung erfolgt über Forstbetriebsgemeinschaften oder Waldverbände, wobei vollständige Angaben zu Baumart, Länge, Durchmesser und Besonderheiten wichtig sind. Auf der Submission geben Käufer verdeckte Gebote ab, wodurch Waldbesitzer nicht nur verkaufen, sondern auch wertvolle Marktinformationen und Hinweise zur Nachfrage und Qualitätsbewertung erhalten.

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Kranaufbau ab Werk

Der Valtra T235D mit 250 PS und 7,4‑Liter-AGCO-Power-Motor bietet zusammen mit dem Kesla-Forstkran leistungsstarke und präzise Forstarbeit, unterstützt durch fein abgestimmte Hydraulik, stufenloses Getriebe und robuste Rahmenkonstruktion. Zahlreiche Schutzvorrichtungen, die SkyView-Kabine und flexible Montagemöglichkeiten machen den Traktor vielseitig, sicher und effizient einsetzbar – sowohl für Kranarbeiten als auch als Standardtraktor.

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Welche Seilwinde passt zu meinem Wald?

Für die Holzrückung sind Seilwinden unverzichtbar, wobei sich Anbau- und Getriebewinden vor allem in Zugkraft, Antriebsart und technischer Ausstattung unterscheiden. Hilfsseilwinden erleichtern das Ausziehen schwerer Stahlseile, können ein- oder beidseitig betrieben werden und erhöhen die Effizienz beim Umlaufbetrieb. Bei der Wahl einer Winde müssen Waldbesitzer sowohl die Rückedimensionen, die Häufigkeit der Nutzung als auch die Kompatibilität zum Traktor berücksichtigen, um Sicherheit, Langlebigkeit und Arbeitskomfort zu gewährleisten.

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Wärmende Speisen für die kalte Jahreszeit

Die Rezepte in dieser Ausgabe zeigen, wie Wildfleisch in Kombination mit Wintergemüse, Maroni, Pastinaken oder Pilzen zu wärmenden, abwechslungsreichen Gerichten für die kalte Jahreszeit zubereitet werden können. Typische Zubereitungen sind Ragouts, Gulasch oder kurz gebratene Filets, die mit Spätzle, Knödeln oder Rotweinbirnen serviert werden, wobei Butterschmalz für Geschmack und Hitzebeständigkeit sorgt.

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Moos und Hagebutten - ein winterliches Duett

Hagebutten eignen sich sowohl wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts als auch ihrer leuchtenden Farbe für dekorative Mooskränze und winterliche Deko-Ideen. Zusätzlich lassen sich aus Quitten süße, gesunde Sterne herstellen, die als dekoratives und kulinarisches Mitbringsel dienen

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